Huahin und Huaweg

Huahin und Huaweg

2. Januar 2015 0 Von niklug

ENG VERSION AT THE BOTTOM

Nachdem ich nach 2,5 Stunden Schlaf um 7:30 aufgewacht bin, machte ich mich schnell fertig und suchte mal wieder meinen Schlüssel….dieses kleine Scheißteil…
Als nächstes machte ich mich auf den Weg zu Mieu, die ich an einer BTS Station treffen sollte. Blöderweise hatte diese Station 3 Ausgänge und statt um 8:30 fanden wir uns erst gegen 9:00.
Mieu holte mich mit ihrer Mutter ab und wir fuhren zu ihr nachhause, wo ich ihre Familie kennenlernte. Die sind alle viel freudlicher als Mieu selbst 😉

Nachdem alle Freundlichkeiten ausgetauscht waren ( Und ich meinen 2. Pass bekommen habe), machte sich ein Teil auf auf den Weg nach Huahin. Das waren neben Mieu und mir ihre Tante, ihr Onkel und entweder ihre Brüder oder Cousins. Auf dem Weg stellt ich fest das Thailand und Mexiko sich unglaublich ähnlich sehen. Beide sind sehr bunt, haben viele altehrwürdige Temple (wobei sie hier meist noch genutzt werden, anders als die Maya Ruinen in Mexiko). Sie haben beide riesige Strandresorts und Apartmentgebäude an ihren Golfküsten und sind beide ein wenig runtergekommen, jedoch immernoch in einem besseren Zustand als die Region um Neapel… Nach gut 4 Stunden waren wir in Huahin, fuhren aber gleich weiter zu einer sehr großen Buddahstatue in der Nähe, wo wir an einem buddistischen Ritual(?) teilnahmen. Zunächst entzündeten wir Räucherstäbchen, hielten diese mit Blumen in Richtung der Statue und wünschten uns etwas (Bei mir war es Frieden im Nahen Osten, jedoch größtenteils aus egoistischen Gründen…). Dann legt wir die Blumen vor dem Buddah nieder und drückten kleine Blattgoldstückchen auf eine weitere Statue.
Als nächstes gingen wir zu einem Mönch der eine Erntedank Prozession durchführte. Nach einer guten Stunde und einem neuen Sonnenbrand fuhren wir gegen 17:00 zu einem Floating Market (war allerdings ehr eine Shopping Mall) der leider geschlossen war.
Also fuhren wir weiter zum Strand im Nachbarort, wo es ein Volksfest anlässlich Sylvester gab. Es war zwar erst 19:00 als wir ankamen ( Die Straßen waren unglaublich voll), ich war jedoch müde genug um auf der Stell umzufallen. Aber ich habe durch gehalten und bei Seafood und etwas zu viel Bier. Nach etwa 2,5 Litern kam plötzlich ein Mann auf mich und streckt mir die Hand entgegen. Es war Mieus Vater. Hier enden meine vollständigen erinnerungen an den Abend bis etwa 22:00 als wir zum Familienapartmentfuhren. Ich weiss jedoch noch, dass als ich zwischen drinn mal aufs Klo musste, einen Sudafrikaner traf der in Huahin Englisch unterrichtet und eine fast genauso ruhige Kugel dabei schiebt.
Als wir um 23:00 in der Wohnung waren ( wunderschön im 8. Stock mit uneingeschränktem Meerblick) fingen wir an die Thai-version von „Arschloch“ zu spielen, die anscheinend „Slave“ heißt.
Nach ein paar Runde stellt sich raus, das ich nicht mal annähernd so gut in diesem Spiel bin, wie ich es in Erinnerung hatte.
Kurz vor Mitternacht schaltete jemand den Fernseher ein und wir schauten die Sylvesteraktion in Bangkok, die 5 Gehminuten von meinem Apartment stattfanden. Wie sich am nächsten Tag herausstellte traf eine Rakete das Peninisula Hotel und entfacht eine Feuer auf einer der Dachterrassen…
Gegen halb 2 gingen alle schlafen.
Am nächsten Tag wachte ich gegen 9:00 auf und gegen 11 waren alle abmarsch bereit. Da ich keine Badehose hatte, fuhren wir zunächst zu einer Mall in der Nähe, wo es zwar keine Badehosen gab, aber zumindest Sporthosen die man ja umfunktionieren konnte. Außerdem fand ich ein kurze Leinenhose, was mir sehr entgekommt, da ich bisher nur eine kurze Hose dabei hatte und die auch schon bessere Tag gesehen hat.
Im Anschluss an den kleinen Shoppingtrip gab es Mittagessen, bei einem Italiener, der ein richtig gute Pizza gemacht hat, besser als die meisten zuhause.
Weiter ging es In Richtung des neuen Wasserparks, der jedoch brechend voll war (Neujahr ist landesweiter Feiertag und da Ski fahren wie bei uns keine Option ist, geht man hier in den nächsten Wasserpark). Daher wurde die Entscheidung getroffen, zum Strand zu gehen. Vorher hielten wir aber an einer weitern „Mall“ die ein Abklascht vom Venedig-Abklatsch in Vegas war für die man sogar noch Einlass zahlen musste. Nun ja, glücklichweise waren wir schnell wieder weg.
Schließlich waren wir wieder im Apartment. Zwar wollte. Wir zum Strand, sind aber nicht gegangen bevor Mieus Mutter uns rausschmiss. Das Wasser war toll, angenehm warm, schöne Wellen und kilometerweite Sicht. Allerdings war ich der einzige der ins Wasser ging.
Abends fuhren wir zu einem Seafood Restaurant. Mieu hatte mich zwar vorgewarnt und gesagt ich sollte besser eine lange Hose anziehen wegen den Mücken, als wir jedoch dort ankammen hatte ich das Gefühl kurz vorher in einen Honigtopf gefallen zusein…oder um es anders auszudrücken, Vegetarier hätten dort nicht essen können, selbst wenn sie nur Gemüse bestellt hätten.
Achso, anscheinend esse ich nach Mieus Mutters Meinung nicht genug. Sie hat mir immer mehr Krabben, Calamari und Fisch auf den Teller gelegt obwohl ich mehrfach gesagt habe, dass es ich voll bin.
Anschließend fuhren wir noch kurz auf den Nachtmarkt von Huahin für Crushed Ice mit kandiertem Obst, Gemüse und Reis und Sirup, bevor wir im Apartment „The Walking Dead“ schauten.
Heute morgen, nach einem kurzen Kaffee trinken etwas aufräumen, machten wir uns auf den Weg zurück nach Bangkok. Beim Mittagessen wurde ich dann wieder mit Seafood überhäuft. Nun bin ich wieder in meinem Apartment und überlege wie ich die Familie beschreibe (die wirklich wirklich nett war).

After two and a half hours of sleep, I woke up at 7:30, freshend up and searched my keys…for 15 minutes…that little bastard…
After find them, I made my way to the Skytrain and after 10 minutes I arrived at Bang Wa, where Mieu was picking me up at 8:30…so far the plan. Back in reality, the station had 3 exits and it took us about 30 minutes to find each other. Upon meeting her, her mom drove us back to their lovely home, where I met Mieus family.
Some (Mieu, her aunt and uncle and either her brothers or cousins and me) then left for Huahin, which was a four hour drive away.
Along the way, I discovered that Thailand and Mexico look alot alike. Both are warm and colourfull, have more or less ancient temples all over the place and are a little worn out, but still not as worn out as the area around and the city of Neapel in Italy.
When we arrived in Huahin, our first stop was a huge buddah statue where I attended some buddist ritual. We first ignited some inscenses, and held them in our hand together with some flowers and wished for something (I wished for peace in the middle east, but mainly out of selfish reasons). We then placed the flowers in front of the statue and stuck some gold pigments onto another statue. After that, we attended a harvest/thanksgiving procedure. All in all we stayed there for an hour, before we took of to a floating market, which looked more like a shopping mall but was closed anyway. We the drove to the beach of the neighbouring town of Cha Am, which took about two hours as the traffic was really bad.

Once we arrived, we went to the local new years eve celebration by the beach. After we found a table, Mieus Uncle literally opened the tap, by ordeing one of those 3 liters bee cylinders of Singha beer, which tastes like Kölsch but has the regular 5%. After that one was empty and some bottles of Carlsberger had been put in the corner (Does this proverb work in English?), some guy approached me and shook my hand. It turned out that this was Mieus dad. That is about all of the early evening I can remember. Next memories arise around 10.30pm. We were at Mieus family’s apartment, and we were playing the Thai version of the cardgame „Asshole“, which is called „Slave“…and I definitly used to be better at that game.

When someone turned the TV on about an hour later, w watched Thai version of the Times Square version of New Years eve, which happened just about 5 minutes away. The next day it turned out that one of the fireworks hit the Peninsula Hotel which is just across the river from my apartment and caused a fire on one of their rooftop balconies. Around 2 am everybody went to bed.

The next morning I got up at 9 am, and we left the apartment. First we headed to a shopping mall, where I apart from swim trunks (that turned out to be regular sport pants) a pair of leine pants. After that we had lunch at one of the best pizzerias outside of Italy. Next on the agenda was a visit to the brand new water park, however as we could see from outside, the place was overcrowded. So we drove back to the apartment and after a while went to the beach. The beach was really beautyfull, the water was warm and there were big-ish waves, however I was the only one who actually went into the water.

In the evening we went to a seafood place. The food was great, really fresh prawns, calamari and fresh fish and some green vegetable that was really delicious. Only thing was, that vegetarians couldn’t eat there…not because of the food, but rather because of all the flies which were flying around. After the dinner we went to the nightmarket for crushed ice with candied fruit, vegetables and rice with sirup.

The next day after a quick coffee and some cleaning up, we hit the road back to Bangkok.

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